Werden die Zähne über einen langen Zeitraum ständigem Zähneknirschen ausgesetzt, kann dies vielfältige Symptome mit sich bringen. Dies können beispielsweise folgende sein:
Bei der craniomandibulären Dysfunktion (CMD) handelt es sich um eine Funktionsstörung zwischen Kaumuskulatur, Zähnen und Kiefer. Die Ursachen für diese Dysfunktion sind vielfältig: So können Zahnfehlstellungen, eine schlechte Sitzhaltung, Fehlhaltungen während des Schlafens oder auch systemische Erkrankungen wie Polyarthritis infrage kommen.

Bei Bruxismus als primäre Maßnahme sowie bei CMD als Teilmaßnahme ist der Einsatz einer Aufbissschiene zur Therapie von Zähneknirschen äußerst sinnvoll.
Unter einer Aufbissschiene bzw. Knirscherschiene versteht man eine Schiene aus transparentem Kunststoff. Je nach Zustand des Gebisses kann das Material etwas weicher oder härter ausfallen. Die Zahnschiene wird entweder für die obere oder die untere Zahnreihe individuell angefertigt und ganz unkompliziert auf die Zähne gesteckt. Sie kann jederzeit vom Anwender selbst wieder herausgenommen werden - getragen werden sollte die Schiene jedenfalls vor allem in Situationen, in denen das Zähneknirschen vermehrt auftritt. Dies kann während des Schlafens, während einer hohen Konzentrationsspanne oder in Stresssituationen der Fall sein.
Dank der Aufbissschiene erfolgt eine höhere Sensibilisierung für unbewusstes Knirschen bzw. Aufeinanderbeißen der Zähne und das Verhalten kann bewusst verändert werden. Die Abnutzung der Zähne wird gestoppt und das Kiefergelenk geschützt oder in eine bessere Position gebracht.
Um sich vor den Folgeerscheinungen zu schützen bzw. diese zu behandeln, ist es empfehlenswert, rasch zu reagieren und seine Zähne zu schützen. Hier bietet sich die Zahnknirschschiene an.

Zunächst beraten wir Sie unverbindlich in Wohlfühlatmosphäre in unserer Zahnarztpraxis. Im Laufe des Gesprächs gehen wir Ihren Symptomen und deren Ursachen auf den Grund. Gerne beantworten wir all Ihre Fragen und finden mit Ihnen die bestmögliche Lösung gegen Ihre Beschwerden.
Nachdem wir einen schmerzlosen 3 D Scan Ihres Gebisses erstellt haben und die Lage des Gelenkes registrieren erfolgt die Herstellung der Zahnschiene abgestimmt auf Ihre Zahnstellung. Wir wenden keine vorgefertigten Schienen an und gehen stets auf Ihre persönlichen Bedürfnisse ein, um Ihnen den größtmöglichen Tragekomfort zu bieten.

Die Kosten für eine Zahnschiene können je nach Befund und Modell variieren. Sind die Zähne bereits sehr stark abgenützt, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten der Untersuchung sowie die Herstellungskosten. Normalerweise bezahlt die Krankenkasse eine Aufbissschiene pro Jahr.
In vielen Fällen muss jedoch eine genaue Analyse vorgenommen werden und verschiedene vorbereitende Maßnahmen wie Physiotherapie, Wasserkissenschienen oder die Anwendung von Botox an der Kaumuskulatur zum Einsatz kommen. Dies kann bei gesetzlichen Krankenkassen zu privaten Kosten führen.
Wir nehmen uns stets genügend Zeit für eine genaue Untersuchung und Aufklärung zu den Therapieoptionen. Gerne klären wir Sie in einem Gespräch unverbindlich über mögliche entstehende individuelle Kosten auf.
Meistens gar nicht, es passiert im Schlaf. Auffällig werden die Folgen: ein verspannter Kiefer am Morgen, Kopfschmerzen, empfindliche Zähne. Oft ist es der Partner, der das Geräusch hört. Am Abnutzungsmuster der Zähne sehen wir beim Termin recht schnell, ob jemand knirscht.
Meistens ja. Sind die Zähne sichtbar abgenutzt, übernimmt die gesetzliche Kasse Untersuchung und Herstellung, in der Regel eine Schiene pro Jahr. Anders wird es, wenn vorher eine genauere Funktionsanalyse nötig ist oder Maßnahmen wie Physiotherapie oder Wasserkissenschienen dazukommen. Das sind dann oft private Leistungen. Was bei Ihnen anfällt, sagen wir Ihnen vorher.
Dann, wenn das Knirschen auftritt. Bei den meisten ist das nachts. Manche pressen auch tagsüber, unter Konzentration oder in Stresssituationen, dann ist das Tragen in genau diesen Momenten sinnvoll. Herausnehmen können Sie die Schiene jederzeit selbst.
Der Zahnschmelz nutzt sich weiter ab, und das kommt nicht zurück. Dazu die Verspannungen der Kaumuskulatur, die bis in Kopf und Rücken ausstrahlen können. Migräne, Schluckbeschwerden, Ohrgeräusche und Tinnitus gehören zum Bild, ebenso Knacken im Kiefergelenk und eine eingeschränkte Mundöffnung. Aus dem Knirschen kann sich außerdem eine craniomandibuläre Dysfunktion entwickeln, kurz CMD.
Mit einem 3D-Scan, nicht mit Abdruckmasse. Wir scannen Ihr Gebiss, registrieren die Lage des Kiefergelenks und lassen die Schiene passend dazu herstellen. Vorgefertigte Schienen verwenden wir nicht, das Material wählen wir je nach Zustand des Gebisses weicher oder härter.
Eine Funktionsstörung im Zusammenspiel von Kaumuskulatur, Zähnen und Kiefer. Die Ursachen sind unterschiedlich: Zahnfehlstellungen, eine ungünstige Sitzhaltung, Fehlhaltung im Schlaf, manchmal auch Erkrankungen wie Polyarthritis. Bei CMD ist die Schiene ein Baustein der Therapie, nicht die ganze Lösung.